March 2016


Wien, 2. März 2016 – Die neuesten Erkenntnisse und Trends der medizinischen Bildgebung werden ab heute bis Sonntag, 6. März am 28. European Congress of Radiology (ECR) im Wiener Austria Center präsentiert. Die European Society of Radiology (ESR) erwartet über 20.000 TeilnehmerInnen aus mehr als 100 Ländern zu ihrem Jahreskongress.

Beim ECR 2016 von einem rein europäischen Treffen der Radiologie zu sprechen, greift aber deutlich zu kurz. So sind es nicht nur die TeilnehmerInnen aus aller Welt, sondern auch die vielen verwandten medizinischen Disziplinen und Berufsgruppen, die mittlerweile zu einem integralen Bestandteil eines jeden ECRs geworden sind, welche die Vielfältigkeit des Kongresses ausmachen.

Einer der inhaltlichen Schwerpunkte ist 2016 sicherlich das Thema Hybridbildgebung, wofür vor allem die Kongresspräsidentin Katrine Riklund, Professorin am Universitätsspital Umeå, Schweden, verantwortlich ist, die neben der Radiologie auch in der Nuklearmedizin tätig ist. Der hohe Stellenwert dieser Disziplin ist auch aus der Neugründung der European Society for Hybrid Medical Imaging (ESHI) ersichtlich, die am ECR 2016 von der European Society of Radiology offiziell vorgestellt wird.

Einen wegweisenden Blick in die Zukunft der Radiologie gewähren die New Horizons Vorträge, die sich 2016 mit der Rolle der Biomarker in der Bildgebung, der Darstellung der Entwicklung von Atherosklerose und dem Management der immer größer werdenden Informationsmengen in der Radiologie befassen.

Darüber hinaus bietet der ECR 2016 unter anderem drei State of the Art Symposien, neun Professional Challenges Sessions, 15 Special Focus Sessions, über 70 Auffrischungskurse und drei multidisziplinäre Vortragsreihen, in denen sich RadiologInnen, OnkologInnen, GynäkologInnen, ChirurgInnen und RadioonkologInnen mit der gemeinsamen disziplinübergreifenden Behandlung und Diagnostik von Erkrankungen auseinandersetzen.

Eine Innovation im Programm des ECR 2016 stellt eine neue Form der Posterpräsentation unter dem Namen „The Voice of EPOS“ dar. „Am ECR 2016 wird es erstmals möglich sein, Poster, die bisher immer nur in elektronischer Form ausgestellt wurden, in der EPOS Arena live von den jeweiligen Autoren präsentiert zu bekommen. Die Vorträge werden sowohl thematisch nach Organgruppen als auch nach Sprachen angeordnet werden“, so ECR 2016 Kongress-Präsidentin Katrine Riklund.

Um den Kongress noch mehr TeilnehmerInnen zugänglich zu machen, werden so gut wie alle Vorträge wieder in Echtzeit über die Plattform ECR Live im Internet gestreamt und sind auch nach dem Kongress weiterhin abrufbar. Die Möglichkeit, zeitgleich stattfindende Vorträge im Nachhinein ansehen zu können, ist sicherlich einer der Hauptgründe für den steigenden Erfolg dieses Services seit seiner Einführung vor 3 Jahren.

Neben allen Neuerungen wird es am ECR 2016 aber auch traditionelle Elemente wie das populäre ESR Meets Programm geben, dessen Gäste dieses Mal Japan und Kolumbien sind, so wie die nordischen Länder. „Ich freue mich sehr, am ECR 2016 Vertreter aus den nordischen Ländern im Zuge der ESR Meets Reihe begrüßen zu dürfen. Mit den Ländern Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden sowie Japan und Kolumbien ist es uns dieses Jahr gelungen, sehr interessante Partner zu finden, und ich bin überzeugt, dass diese Sessions zu den Highlights des Kongresses zählen werden“, so Prof. Riklund.

Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über 63.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse weltweit; zusätzlich bietet er eine der größten Industrieausstellung in Europa, bei der auf über 26.000 m² mehr als 300 internationale Firmen die neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.


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